Kanzlei Corts & Partner

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Steuerrecht zu Eingangsrechnungen:

die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs „Mennica Wroclawska" vom 13.12.2018 Rs. C-491/18  führt dazu, dass die ältere Rechtsprechung des BFH wohl keinen Bestand mehr haben kann. Vorsteuerabzug wird möglich, auch wenn die Leistungsbeschreibung auf der Rechnung selbst nicht eindeutig ist. Mit ergänzenden Informationen, die sich aus Lieferscheinen, Vertragstexten, Bestellungen, Korrespondenz oder Protokollen ergeben, können geeignete Nachweise ohne Ausweis auf der Originalrechnung erbracht werden. Wenn das Finanzamt den Vorsteuerabzug wegen fehlerhafter oder unzureichender Leistungsbeschreibung versagen will, kann man sich auf die neue Rechtsprechung des EuGH berufen.